Kommunales Förderprogramm – erste Kommunen starten mit der Umsetzung

Berlin, 12.02.2020: Der Regionalverband Saarbrücken und der Landkreis Saarlouis sind die ersten beiden Kommunen bundesweit, die einen Antrag auf Strukturförderung im Kommunalen Förderprogramm gestellt haben und eine Förderung durch das GKV-Bündnis für Gesundheit erhalten. Die beiden Kommunen wollen in den kommenden Jahren ihre gesundheitsfördernden Strukturen mit Hilfe der Förderung ausbauen und dabei bedarfsbezogene Schwerpunkte legen.

Regionalverband Saarbrücken

Der Regionalverband Saarbrücken ist mit rund 330.000 Einwohnern der größte Landkreis im Saarland. Mit Hilfe des Kommunalen Förderprogramms wird der Regionalverband eine nachhaltige Bestands- und Bedarfsanalyse der gesundheitsfördernden Strukturen erstellen. Hierfür ist zum Januar 2020 eine koordinierende Stelle geschaffen worden. Darüber hinaus wird die Stelle ein Netzwerk aufbauen, das den Austausch der relevanten Akteure in der Prävention fördert. So soll beispielsweise ein regelmäßiges Treffen der regionalverbandsangehörigen Seniorenbeiräte etabliert werden, das durch die Koordinationsstelle organisiert und geleitet wird.

„Vor dem Hintergrund der insgesamt schrumpfenden und alternden Bevölkerung wird der interkommunalen Kommunikation und Kooperation in Zukunft eine wachsende Bedeutung für eine gemeinsame Strategieentwicklung zur Vorhaltung technischer und sozialer Infrastrukturangebote zukommen. Der Regionalverband ist bereits Teilnehmer in vielen Gremien der Gesundheitsförderung und Prävention. Ich sehe es als großen Gewinn an, wenn eine koordinierende Stelle diese und alle weiteren bestehenden lokalen Akteure mit einbindet und vernetzt“, erklärt Peter Gillo, Regionalverbandsdirektor des Regionalverbandes Saarbrücken.

Landkreis Saarlouis

Auch der Landkreis Saarlouis möchte sein kommunales Gesundheitsangebot für die Bürgerinnen und Bürger ausbauen. Hierzu wurde eine Stabsstelle unter Leitung des Dezernates II „Jugend und Soziales“ eingerichtet, die zielgruppen- und themenspezifische Maßnahmen der Gesundheitsförderung und Prävention konzipiert. Die Stabsstelle wird insbesondere die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Partnern koordinieren und genaue Bereiche der Zusammenarbeit definieren.

„Gesundheitsförderung und Prävention haben im Landkreis Saarlouis einen hohen Stellenwert. Es gibt bereits eine Vielzahl von Angeboten und Akteuren, die sich mit dem Thema beschäftigen, diese wollen wir sinnvoll vernetzen und bedarfsgerecht neue Angebote entwickeln. Durch die tatkräftige Unterstützung der gesetzlichen Krankenkassen werden wir diese koordinierende Aufgabe mit unserer neuen Stabsstelle nun angehen“, sagt Patrik Lauer, Landrat des Landkreises Saarlouis.

Pressekontakt:

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Claudia Widmaier
Tel. 030 206 288-4201
E-Mail: presse(at)gkv-spitzenverband.de


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