Themen der Gesundheitsförderung in der Kommune

Ausgewogene Ernährung, ausreichende Bewegung, gelingende Stressregulation und der verantwortungsvolle Umgang mit Genussmitteln sind in jedem Lebensalter wichtig für ein möglichst gesundes Leben. Kommunale Gesundheitsförderung bettet Angebote zu diesen Themen in das Umfeld und den Alltag der Menschen ein. Dabei geht es darum, verhaltens- und verhältnisbezogene Maßnahmen miteinander zu verknüpfen. Gerade verhältnisbezogene Maßnahmen, d. h. Maßnahmen, die strukturelle Rahmenbedingungen betreffen, schaffen die Voraussetzungen dafür, dass alle Menschen in der Kommune befähigt und motiviert werden, ihr Leben gesundheitsfördernd zu gestalten. Dies können zum Beispiel in Parks bereitgestellte Geräte und ausgebaute Radfahrwege sein, die zur Bewegung einladen, oder Bänke in öffentlichen Räumen, die der Entspannung dienen. Auch die Vernetzung relevanter Akteure, wie Stadtplanung, Sportvereine oder Schulamt, sowie politische Regelungen gehören zu den verhältnisbezogenen Maßnahmen. Die gesetzlichen Krankenkassen tragen im Rahmen eines größeren Verbundes von Akteuren und Institutionen zur bedarfsgerechten Unterstützung von Kommunen bei der Gesundheitsförderung und Prävention bei. Die gesetzlichen Krankenkassen tragen im Rahmen eines größeren Verbundes von Akteuren und Institutionen zur bedarfsgerechten Unterstützung von Kommunen bei der Gesundheitsförderung und Prävention bei.

Anhand der Beispiele Bewegung und Suchtprävention erfahren Sie auf diesen Seiten mehr darüber, was Kommunen zur Gesundheitsförderung der Bürgerinnen und Bürger beitragen können.

Bewegung in der Kommune

Wie viel und wie intensiv sollten sich Menschen unterschiedlicher Altersstufen bewegen? Wie können sie dazu motiviert werden, tatsächlich einen aktiveren Lebensstil zu entwickeln? Hier können Kommunen wesentlich zum Bewegungsverhalten ihrer Bürgerinnen und Bürger beitragen.

Großmutter und Enkelin fahren Fahrrad
Suchtprävention in der Kommune

Kommunen nehmen in der Suchtprävention eine Schlüsselposition ein. Sie verfügen über politische und strukturelle Gestaltungsmöglichkeiten, die dazu beitragen, dass das für eine erfolgreiche Suchtprävention notwendige koordinierte Vorgehen aller relevanten, regionalen Akteure erreicht werden kann.

Skater in einem Skatepark

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