Themen der Gesundheitsförderung in der Kommune

Ausgewogene Ernährung, ausreichende Bewegung, gelingende Stressregulation und der verantwortungsvolle Umgang mit Genussmitteln sind in jedem Lebensalter wichtig für ein möglichst gesundes Leben. Kommunale Gesundheitsförderung bettet Angebote zu diesen Themen in das Umfeld und den Alltag der Menschen ein. Dabei geht es darum, verhaltens- und verhältnisbezogene Maßnahmen miteinander zu verknüpfen. Gerade verhältnisbezogene Maßnahmen, d. h. Maßnahmen, die strukturelle Rahmenbedingungen betreffen, schaffen die Voraussetzungen dafür, dass alle Menschen in der Kommune befähigt und motiviert werden, ihr Leben gesundheitsförderlich zu gestalten. Dies können zum Beispiel in Parks bereitgestellte Geräte und ausgebaute Radfahrwege sein, die zur Bewegung einladen, oder Bänke in öffentlichen Räumen, die der Entspannung dienen. Auch die Vernetzung relevanter Akteure, wie Stadtplanung, Sportvereine oder Schulamt, sowie politische Regelungen gehören zu den verhältnisbezogenen Maßnahmen. Die gesetzlichen Krankenkassen tragen im Rahmen eines größeren Verbundes von Akteuren und Institutionen zur bedarfsgerechten Unterstützung von Kommunen bei der Gesundheitsförderung und Prävention bei.

Am Beispiel Bewegung erfahren Sie auf diesen Seiten mehr darüber, was Kommunen zur Gesundheitsförderung der Bürgerinnen und Bürger beitragen können. Basis bilden die Nationalen Empfehlungen für Bewegung und Bewegungsförderung. Informationen zu weiteren Themen der Gesundheitsförderung in der Kommune folgen.


Empfehlungen für Bewegung und Bewegungsförderung

Die Nationalen Empfehlungen für Bewegung und Bewegungsförderung basieren auf nationalen und internationalen wissenschaftlichen Erkenntnissen. Sie wurden von einer Gruppe von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern erarbeitet und 2016 von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg veröffentlicht. Sie sind Ergebnisse einer evidenzbasierten wissenschaftlichen Arbeit im Rahmen eines vom Bundesministerium für Gesundheit geförderten Forschungsprojekts. Zum ersten Mal wurden damit nationale Empfehlungen für Bewegung und Bewegungsförderung für die Bundesrepublik Deutschland vorgelegt.

Ziel der Empfehlungen ist es, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, Fachleuten und Entscheidungsträger/-innen wissenschaftliche Orientierung bei ihrer täglichen Arbeit im Feld der Bewegungsförderung zu geben.

Die Nationalen Empfehlungen beantworten zwei zentrale Fragen: Wie viel und wie intensiv sollten sich Menschen unterschiedlicher Altersstufen bewegen? Und: Wie können sie dazu motiviert werden, tatsächlich einen aktiveren Lebensstil zu entwickeln? Entsprechend gliedern sich die Empfehlungen in die Teile „Empfehlungen für Bewegung“ und „Empfehlungen für Bewegungsförderung“. Dabei sind beide Bereiche eng miteinander verknüpft. Denn Grundlage jeglicher Bewegungsförderung ist das Wissen darüber, wieviel Bewegung in welchem Alter empfehlenswert ist.

Nationale Empfehlungen für Bewegung und Bewegungsförderung (pdf)

Empfehlungen für Bewegung – Wie viel Bewegung braucht man in welchem Alter?

Bewegung und Bewegungsförderung in der Kommune bezieht die gesamte Bevölkerung ein. Wie oft, wie lange und wie intensiv sich ein Mensch bewegen sollte...

Empfehlungen für Bewegungsförderung in der Kommune – Die gesamte Bevölkerung einbeziehen

Bewegungsförderung über alle Lebensphasen hinweg ist eines der zentralen Themen kommunaler Gesundheitsförderung und Prävention. Ob eine Kommune eine „bewegte Kommune“ ist...