Suchtprävention in der Kommune

Kommunen nehmen in der Suchtprävention eine Schlüsselposition ein. Sie verfügen über politische und strukturelle Gestaltungsmöglichkeiten, die dazu beitragen, dass das für eine erfolgreiche Suchtprävention notwendige koordinierte Vorgehen aller relevanten, regionalen Akteure erreicht werden kann. Bedeutend ist, dass sich die Akteure beispielsweise aus dem Bildungs-, Sozial- und Gesundheitswesen miteinander vernetzen und zusammenarbeiten. Auf diese Weise können sowohl verhaltens- als auch verhältnisbezogene suchtpräventive Maßnahmen wirkungsvoll umgesetzt werden.

Auf der folgende Seite erhalten Sie Informationen und Empfehlungen zum Thema „Kinder und Jugendliche aus suchtbelasteten Familien“. Informationen zu weiteren Themen der Suchtprävention folgen.

Kinder und Jugendliche aus suchtbelasteten Familien

Etwa jedes sechste Kind bzw. jede/r sechste Jugendliche in Deutschland hat einen suchtkranken Elternteil. Familiäre Suchtbelastungen können weitreichende gesundheitliche und psychosoziale Folgen für die Kinder haben. Aufgrund ihrer politischen und strukturellen Gestaltungsmöglichkeiten, nehmen Kommunen eine Schlüsselposition ein und können Kinder suchtkranker Eltern gezielt fördern.

Mädchen mit Vater auf dem Spielplatz

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