Kinder aus suchtbelasteten Familien

Etwa jedes sechste Kind bzw. jede/r sechste Jugendliche in Deutschland hat einen suchtkranken Elternteil. Diese Kinder benötigen besondere Unterstützung und ihre Resilienz muss in besonderem Maß gefördert werden. Hierfür sollten pädagogische Fachkräfte in der Lebenswelt Kita sensibilisiert und qualifiziert werden. Die Identifikation von Kindern aus suchtbelasteten Familien, der Umgang mit den Eltern und das Wissen um geeignete Hilfen, die in der Kommune angeboten werden, können in Fachkräfteschulungen erlernt werden. Auch in der Kita kann Resilienzförderung in den Alltag integriert werden (Verhaltensprävention). Für eine nachhaltige Unterstützung der Kinder suchtkranker Eltern bedarf es zudem der Einbindung von Kitas in das interdisziplinäre kommunale Netzwerk. Die kontinuierliche Mitarbeit im Netzwerk hilft der Kita bei der lebensphasen- und institutionsübergreifenden Begleitung der Kinder (Verhältnisprävention). So können Fachkräfte aus den Kitas gemeinsam mit relevanten Akteuren der Jugendämter und der freien Träger,  Angebote koordinieren und sich in Einzelfällen untereinander abstimmen. Über das Netzwerk können Angebote für Kinder und ihre Familien unterbreitet werden.

Empfehlungen dazu, mit welchen Akteuren Sie beispielsweise zusammenarbeiten können und wo Sie Unterstützung erhalten, finden Sie unter Suchtprävention in der Kommune.

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