Empfehlungen für Bewegungsförderung in der Kita – Das Umfeld zählt

Damit Kinder sich ausreichend bewegen und Freude daran finden, brauchen sie ein Umfeld, das sie zu Bewegung anregt. Dazu gehören zum einen die Menschen, mit denen sie täglich Zeit verbringen; zum anderen die Rahmenbedingungen in den Lebenswelten, in denen die Kinder sich aufhalten. Gerade die Kita spielt hier eine wichtige Rolle.

Die folgenden Empfehlungen basieren auf wissenschaftlichen Übersichtsarbeiten, die ausgewertet und in den Nationale Empfehlungen für Bewegung und Bewegungsförderung zusammengeführt wurden.

Gelegenheit macht Bewegung

Eigentlich liegt es in der Natur von Kindern, sich viel zu bewegen. Dafür brauchen sie vor allem Gelegenheiten! Je mehr einladende Bewegungsräume und Angebote vorhanden sind, desto eher werden Kinder diese auch nutzen. Das A und O der Bewegungsförderung in der Kita ist deshalb, Räume und Flächen zu schaffen, die Lust auf Bewegung machen.

Freie und angeleitete Bewegung

Empfohlen werden vor allem Bewegungsräume, die zur freien Bewegung anregen – ob auf dem Spielplatz, in der Natur oder auch im Innenbereich. 
Regelmäßige angeleitete Bewegungsstunden können ebenfalls dazu beitragen, dass sich Kinder mehr bewegen. Es gibt Hinweise darauf, dass angeleitete Maßnahmen erfolgversprechend sind, wenn sie zielgerichtet und theoriebasiert sind und täglich angeboten werden. Sie sollten das freie Spielen ergänzen.  

Alle Bewegungsaktivitäten der Kinder sollten durch für Bewegungsförderung qualifiziertes Personal in den Kita-Einrichtungen unterstützt und begleitet werden.

Eltern einbeziehen

Das Bewegungsverhalten der Eltern setzt wichtige Impulse für die Bewegung der Kinder – darauf verweisen die Nationalen Empfehlungen zu Bewegung und Bewegungsförderung. Elterliche Unterstützung und Ermutigung zur Bewegung führt zu mehr Bewegung der Kinder. Daher sollten Eltern in Maßnahmen zur Bewegungsförderung in der Kita aktiv einbezogen werden.