Themen der Gesundheitsförderung in der Hochschule

In der Lebenswelt Hochschule richtet sich die Gesundheitsförderung und Prävention auf die Schwerpunkte Stressbewältigung, Bewegung und Ernährung sowie den Konsum von Alkohol und Tabak. Dazu werden Maßnahmen zur Entwicklung von individuellen Gesundheitskompetenzen (Verhaltensprävention) integriert und gesundheitsfördernde Rahmenbedingungen in der Hochschule geschaffen (Verhältnisprävention).

Chancen der Gesundheitsförderung und Prävention in der Hochschule

Eine ausgewogene Ernährung ist heute in fast allen Mensen der Hochschulen möglich. Auch Bewegungsangebote (Hochschulsport) sind fest etabliert. Hier leisten Hochschulen bereits einen wertvollen Beitrag für die Gesundheitsförderung.

Die Lebenswelt Hochschule bietet die Chance, jungen Menschen Wissen und nachhaltige Kompetenzen insbesondere zur Stressbewältigung mitzugeben (Empowerment). Denn im jungen Erwachsenenalter bilden und festigen sich die Strategien für herausfordernde Situationen. Für viele ist die Studienzeit eine enorme Stressbelastung. Mit Angeboten zur Stressbewältigung an der Hochschule können sie ihre Studienzeit gesundheitsfördernder gestalten. Dabei erwerben die Studierenden Gesundheitskompetenzen, die ihre Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit auch für das spätere Arbeitsleben stärken.

Gesundheitskompetenz für Studierende

In der Hochschule kann innerhalb von wissenschaftlichen Arbeiten oder Praxisseminaren gezielt Wissen zur Erhaltung der eigenen Gesundheit vermittelt werden. Doch nicht nur in  gesundheitswissenschaftlichen Fakultäten und Studiengängen kann das erfolgen. Übergreifende Projekte können Studierenden aller Studiengänge entsprechendes Wissen vermitteln. Der wissenschaftliche Ansatz kann hilfreich sein, sich z. B. den Themen Stressbewältigung oder Sucht zu nähern. Studierende lernen, Gesundheitsinformationen zu finden, zu verstehen, zu beurteilen und bewusst anzuwenden. Auf diese Weise entwickeln sie ihre Gesundheitskompetenz (Health Literacy).

Hochschulen gesundheitsfördernd gestalten

Am Beispiel Bewegung erfahren Sie auf den folgenden Seiten mehr darüber, wie Hochschulen die Gesundheitsförderung von Studierenden unterstützen können.

Bewegung in der Hochschule

Bewegung im Hochschulalltag kann die Konzentration, die kognitive Leistungsfähigkeit und die psychische Belastbarkeit von Studierenden steigern. Körperliche Aktivität baut zudem Stress ab. Konkrete Hinweise basierend auf den Nationalen Empfehlungen für Bewegung und Bewegungsförderung finden Sie auf den Folgeseiten.

Suchtprävention in der Hochschule

Suchtprävention für Studierende kann in den Hochschulen durch verschiedene gesundheitsfördernde Maßnahmen unterstützt werden. Dazu gehören ein rauchfreier Campus, aber auch Kursangebote zum Thema Nikotin- und Alkoholsucht. Mehr zum Thema Suchtprävention finden Sie in Kürze auf den Folgeseiten.