Kommunales Förderprogramm

Mit dem kommunalen Förderprogramm des GKV-Bündnisses für Gesundheit ergänzen die gesetzlichen Krankenkassen ihr kassenartenübergreifendes Unterstützungsangebot, um einen wesentlichen Beitrag zur systematischen Weiterentwicklung und Stärkung der kommunalen Prävention und Gesundheitsförderung sowie zur Förderung gesundheitlicher Chancengleichheit zu leisten. Im Fokus steht dabei die Unterstützung von Kommunen mit Problemlagen und besonderen sozialen bzw. gesundheitlichen Herausforderungen. Darüber hinaus sollen insbesondere vulnerable Zielgruppen stärker als bisher von gesundheitsfördernden und präventiven Maßnahmen profitieren.

Förderangebote im Überblick:

Kommunaler Strukturaufbau

Ab Januar 2019 können Kommunen beim Auf- und Ausbau gesundheitsförderlicher Steuerungsstrukturen unterstützt werden. Das Förderangebot leistet sowohl finanzielle als auch beratende Unterstützung beim Aufbau und der Weiterentwicklung kommunaler Strukturen wie etwa der Etablierung eines runden Tisches zur Gesundheitsförderung, spezifischer Arbeitsgruppen oder Gesundheitskonferenzen. Gefördert werden Kommunen, welche keine oder kaum vorhandene Strukturen der Steuerung aufweisen, und deren Einwohnerschaft unter Berücksichtigung der Indikatoren Bildung, Beruf und Einkommen als sozial benachteiligt gilt. Weiteres können Sie der Förderbekanntmachung entnehmen.

Informationen und Voraussetzungen für die Antragstellung erhalten Sie hier.

Zielgruppenspezifische Projektförderung

Ab Mitte 2019 fördert das GKV-Bündnis für Gesundheit zudem die Umsetzung von zielgruppenspezifischen Interventionsprogrammen auf kommunaler Ebene. Hierdurch sollen insbesondere vulnerable Zielgruppen (u. a. Menschen mit Behinderungen, Alleinerziehende, ältere sozial benachteiligte Menschen, Kinder aus suchtbelasteten oder psychisch belasteten Familien) stärker als bisher von gesund­heitsförderlichen und primärpräventiven Maßnahmen profitieren. Im Rahmen einer Projektförderung sollen Maßnahmen für diese besonders vulnerablen Zielgruppen in kommunaler Verantwortung entwickelt und umgesetzt werden. Detaillierte Informationen hierzu folgen Mitte des Jahres 2019.