HaLT – Hart am LimiT in Nordrhein-Westfalen

„HaLT – Hart am LimiT“ ist ein bundesweites Alkoholpräventionsprogramm, das vom GKV-Bündnis für Gesundheit gefördert wird. Bislang unterstützten die gesetzlichen Krankenkassen die sogenannten „reaktiven“ Programmbestandteile. Seit 2020 haben sie gemeinsam als GKV-Bündnis für Gesundheit die Förderung auf „proaktive“ alkoholpräventive Maßnahmen in Kommunen ausgeweitet. Besondere Schwerpunkte bilden dabei Module zu Koordination und Vernetzung, zum Qualitätsmanagement wie auch zu ausgewählten Präventionsmaßnahmen. Entwickelt wurde das Programm im Jahr 2002 vom Suchtpräventionszentrum Villa Schöpflin gGmbH.

Der reaktive Baustein setzt auf individueller (verhaltensbezogener) Ebene an. HaLT-Akteurinnen und -Akteure vor Ort bieten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen nach exzessivem Alkoholkonsum sogenannte Sofort-Interventionen mit Beratung an. Hinzu kommen Maßnahmen zum Ausbau von Strukturen und zur Verbesserung des Qualitätsmanagements. Sie stärken die Qualität der Angebote und erleichtern den Zugang der jungen Menschen zu Unterstützungsangeboten.

Der proaktive Baustein setzt auf kommunaler Ebene an (Verhältnisprävention). Im Rahmen von Strukturaufbau und Vernetzung werden strategische Präventionsnetzwerke ausgebaut, die sich beispielsweise aus Verantwortlichen aus Kommunen, Schulen, Festveranstaltungen oder der Polizei zusammensetzen. Zu den geförderten Präventionsmaßnahmen zählen u. a. Maßnahmen zur Sensibilisierung von Erwachsenen für einen achtsamen, risikoarmen Umgang mit Alkohol  wie auch Maßnahmen zur Alkoholprävention an Schulen durch beispielsweise Lehrerfortbildungen oder Workshops.

Lesen Sie mehr über die verstärkte Unterstützung von HaLT durch das GKV-Bündnis für Gesundheit: www.gkv-buendnis.de/buendnisaktivitaeten/bundesweite-aktivitaeten/halt

Lesen Sie mehr über HaLT in Nordrhein-Westfalen: https://www.ginko-stiftung.de/landeskoordination/HaLT-Standorte.aspx

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