07.06.2017, 10:00 Uhr | GKV-Bündnis für Gesundheit, Hamburg

Konferenz zur „Kommunalen Suchtprävention” in Hamburg

Eine engagierte und erfolgreiche Präventionsarbeit in Kommunen ist ein wichtiger Baustein der Drogen- und Suchtpolitik in Deutschland. Um die Zusammenarbeit der gesetzlichen Krankenkassen und der Kommunen zu stärken, hat das GKV-Bündnis für Gesundheit im Mai und Juni 2017 zwei Multiplikatorenkonferenzen zur kommunalen Suchtprävention durchgeführt.

In Hamburg kamen über 100 Verantwortliche für Gesundheit und Soziales aus den Kommunen, Fachleute, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sowie Vertreterinnen und Vertreter der Krankenkassen aus ganz Deutschland ins H4 Hotel in Hamburg-Bergedorf, um aktuelle Trends und Herausforderungen der kommunalen Suchtprävention zu diskutieren.

Das Ziel der Konferenz war es, Impulse für die weitere Vernetzung von Krankenkassen und Kommunen in der Suchtprävention zu setzen und den Austausch über Transfermodelle zu fördern. Das Programm bot verschiedene Themen-Workshops, Podiumsdiskussionen und die Vorstellung beispielhafter Projekte.

Die Dokumentation der Hamburger Konferenz können Sie hier herunterladen:

Hintergrund:

Der Wettbewerb „Kommunale Suchtprävention“ würdigt bereits seit vielen Jahren beispielhaftes Engagement in der kommunalen Drogen- und Suchtprävention. 2016 wurde der Sonderpreis der gesetzlichen Krankenkassen an die Projekte BLEIB STARK! BLEIB DU SELBST! Cannabis und Du?“ aus Hamburg und „Wer ist hier die Flasche?“ aus dem Neckar-Odenwald-Kreis in Baden-Württemberg verliehen. Beide Projekte zeichnen sich durch vorbildliche Zusammenarbeit von Krankenkassen und Kommune aus. Um die Erfahrung aus diesen und weiteren Erfolgsmodellen zu nutzen, bot die Fachkonferenz „Kommunale Suchtprävention“ in Stuttgart die Möglichkeit zum Dialog.

Veranstalter

GKV-Bündnis für Gesundheit, Hamburg