Konferenzen zur „Kommunalen Suchtprävention“ – Impulse für Vernetzung und Kooperation

Eine engagierte und erfolgreiche Präventionsarbeit in Kommunen ist ein wichtiger Baustein der Drogen- und Suchtpolitik in Deutschland. Um die Zusammenarbeit der gesetzlichen Krankenkassen und der Kommunen zu stärken, hat das GKV-Bündnis für Gesundheit im Mai und Juni 2017 zwei Multiplikatorenkonferenzen zur kommunalen Suchtprävention durchgeführt.

Sowohl in Stuttgart als auch in Hamburg waren über 100 Teilnehmende der Einladung gefolgt. Das Ziel der Konferenzen war es, Impulse für die weitere Vernetzung von Krankenkassen und Kommunen in der Suchtprävention zu setzen und den Austausch über Transfermodelle zu fördern. Das Programm bot verschiedene Themen-Workshops, Podiumsdiskussionen und die Vorstellung beispielhafter Projekte. Eingeladen waren Verantwortliche für Gesundheit und Soziales aus den Kommunen, Fachleute, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sowie Vertreterinnen und Vertreter der Krankenkassen aus ganz Deutschland.


Impressionen der Konferenz

HINTERGRUND:

Der Wettbewerb „Kommunale Suchtprävention“ würdigt bereits seit vielen Jahren beispielhaftes Engagement in der kommunalen Drogen- und Suchtprävention. 2016 wurde der Sonderpreis der gesetzlichen Krankenkassen an die Projekte „BLEIB STARK! BLEIB DU SELBST! Cannabis und Du?“ aus Hamburg und „Wer ist hier die Flasche?“ aus dem Neckar-Odenwald-Kreis in Baden-Württemberg verliehen. Beide Projekte zeichnen sich durch vorbildliche Zusammenarbeit von Krankenkassen und Kommune aus. Um die Erfahrung aus diesen und weiteren Erfolgsmodellen zu nutzen, boten die Fachkonferenzen „Kommunale Suchtprävention“ in Stuttgart und Hamburg die Möglichkeit zum Dialog.

PROGRAMM:

09:30 Marktplatz:
Begrüßungskaffee und Snacks

10:00 Plenum:
Begrüßung

10:05 Plenum:
Inhaltliche Einführung: Jens Hupfeld, GKV-Spitzenverband

10:20 Plenum:
Key Note: Dr. Raphael Gaßmann, DHS

10:40 Plenum:
Moderierte Expertenrunde zum Thema „Kommunale Strategien der Suchtprävention“
Dr. Volker Wanek, GKV-Spitzenverband
Gaby Kirschbaum, BMG
Kerstin Jüngling, Fachstelle Suchtprävention Berlin
Christa Böhme, DIfU
Dr. Raphael Gaßmann, DHS
Wolfgang Schmidt-Rosengarten, BAGLS

11:30 Plenum:
Politisches Grußwort: Manne Lucha MdL, Minister für Soziales und Integration Baden-Württemberg

11:40 Plenum:
Vorstellung Preisträger des GKV-Sonderpreises 2016: Projekt „Wer ist hier die Flasche?“, Peter Fieger, Landratsamt Neckar-Odenwald-Kreis

12:25 Mittagspause

13:30 Seminarräume:
Vier parallele Workshops

Workshop 1: Strukturen schaffen - Vernetzung auf kommunaler und Landesebene.
Referierende:

  • Iris Wurmbauer, Referentin für Suchtprävention, Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg
  • Christoph Keim, Obmann der Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Suchtbeauftragten in Baden-Württemberg

Workshop 2: Bedeutung von Präventionsketten in der kommunalen Suchtprävention.
Referierende:
  • Kerstin Jüngling, Geschäftsführerin, Leitung der Fachstelle für Suchtprävention im Land Berlin
  • Christina Schadt, Fachstelle für Suchtprävention im Land Berlin
Moderation:
  • Christa Böhme, DIfU

Workshop 3: Erfolgreiche Ansätze für kommunale Suchtprävention – Welche Chancen bietet das Präventionsgesetz?
Referierende:
  • Marlen Heinze, Landkreis Görlitz: Projekt „Prävention im Team (PiT) – Ostsachsen“ (Vorschulische und schulische Prävention und Gesundheitsförderung)
  • Andrea Neid, BZgA & Susanne Schmitt, HaLT Service Center: Projekt „HaLT – Hart am Limit (Alkoholprävention)“

Workshop 4: Aus der Praxis: Wie kann die Vernetzung innerhalb einer Kommune aussehen?
Referierende:
  • Heidi Scheer, Projekt „Papilio“ (Vorbeugung gegen die Entwicklung von Sucht und Gewalt - Förderung sozial-emotionaler Kompetenz im Kindergarten)
  • Ewald Muckrasch, Barmer GEK

15:00 Kaffeepause

15:30 Seminarräume:
Vier parallele Workshops (s.o.)

parallel 12:25–17:00 Marktplatz:
Ausstellung von Projekten guter Praxis mit Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch und Netzwerken

17:15 Plenum:
Abschlussplenum, Zusammenfassung und Ausblick

Gesamtmoderation: Dr. Winfried Kösters

09:30 Marktplatz:
Begrüßungskaffee und Snacks

10:00 Plenum:
Begrüßung

10:05 Plenum:
Inhaltliche Einführung: Gernot Kiefer, GKV-Spitzenverband

10:20 Plenum:
Politisches Grußwort: Senatorin Cornelia Prüfer-Storcks, BGV Hamburg

10:30 Plenum:
Key Note: Dr. Raphael Gaßmann, DHS

10:50 Plenum:
Moderierte Expertenrunde zum Thema „Kommunale Strategien der Suchtprävention“
Jens Hupfeld, GKV-Spitzenverband
Dr. Albert Kern, BMG
Prof. Dr. Reiner Hanewinkel, IFT-Nord
Jörg Freese, DLT
Christa Böhme, DIfU
Dr. Raphael Gaßmann, DHS
Christina Schadt, Fachstelle für Suchtprävention im Land Berlin

11:40 Plenum:
Vorstellung Preisträger des GKV-Sonderpreises 2016: Projekt „BLEIB STARK! BLEIB DU SELBST! Cannabis und Du?“, Sven Kammerahl, BGV Hamburg, Fachabteilung Drogen und Sucht

12:25 Mittagspause

13:30 Seminarräume:
Vier parallele Workshops

Workshop 1: HaLT – Ansatzmöglichkeiten zur kommunalen und schulischen Suchtprävention
Referierende:

  • Sonja Claßen, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
  • Susanne Schmitt, Service-Center „HaLT“
  • Daniel Ott, Villa Schöpflin gGmbH – Zentrum für Suchtprävention
  • Moderation: Judith Schmitz, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

Workshop 2: Strukturen schaffen - Vernetzung auf kommunaler Ebene
Referierende:
  • Christoph Keim, Obmann der Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Suchtbeauftragten in Baden-Württemberg
  • Georg Piepel, Projekt „VOLL ist OUT“
  • Moderation: Christa Böhme, Deutsches Institut für Urbanistik (DIfU)

Workshop 3: Neue Kommunikationswege in der Präventionsarbeit am Beispiel „Bleib Stark! BLEIB DU SELBST!“
Referierende:
  • Sven Kammerahl, Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz, Fachabteilung Drogen und Sucht; Hamburg
  • Christiane Lieb, Geschäftsführerin SUCHT.HAMBURG

Workshop 4: Aus der Praxis: Wie kann die Vernetzung innerhalb einer Kommune aussehen?
Referierende:
  • Katharina Hepke, Projekt „Papilio“
  • Torsten Nowak, Barmer GEK

15:00 Kaffeepause

15:30 Seminarräume:
Vier parallele Workshops (s.o.)

parallel 12:25–17:00 Marktplatz:
Ausstellung von Projekten guter Praxis mit Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch und Netzwerken

17:15 Plenum:
Abschlussplenum, Zusammenfassung und Ausblick

Gesamtmoderation: Dr. Winfried Kösters